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DMV beruft neue Vorstandsmitglieder und veröffentlicht Informationsbroschüre – Dr. Axel Sikorski ist neuer Präsident – Diana Muñoz, Patrick Strauch und Clemens Scheuch übernehmen weitere Aufgaben

Auf seiner Sitzung am 14. Juni traf der DMV-Vorstand wichtige Entscheidungen für die künftige Arbeit des Verbandes. Dr. Axel Sikorski, bisheriger Vize-Präsident des DMV, leitete bereits die Mitgliederversammlung im April als satzungsgemäßer neuer Präsident nach dem plötzlichen Tod von Prof. Dr. Rolf Budde. Zum neuen Vize-Präsident wurde Patrick Strauch berufen, er übernimmt diese Position neben dem Vorsitz des Ausschusses für Multinationale Musikverlage in Doppelfunktion. Die weiteren notwendig gewordenen Umstrukturierungen löste der Vorstand mit der Berufung zweier neuer Mitglieder: Diana Muñoz (Universal Music Publishing) wird künftig den GEMA-Ausschuss leiten und Clemens Scheuch (Bärenreiter Verlag) dem E-Ausschuss vorstehen.

Musikschulen fordern politische und finanzielle Unterstützung auf dem Weg in die digitale Zukunft

„Musikschulen brauchen politische und finanzielle Unterstützung auf dem Weg in die digitale Zukunft!“ lautet der Tenor des Hamburger Memorandums, das der Verband deutscher Musikschulen (VdM) auf seiner Hauptarbeitstagung und Trägerversammlung in Hamburg verabschiedete. Darin heißt es: „Der Ausbau der digitalen Strukturen in öffentlichen Musikschulen muss schneller und umfassender voranschreiten. Dazu bedürfen die Musikschulen politischer Unterstützung durch alle verantwortlichen Stellen in Bund, Ländern und Kommunen. Hierbei dürfen die Kommunen in ihrer Verantwortung für Musikschulen nicht allein gelassen werden.“ Digitalpakte von Bund und Ländern und die entsprechenden Förderprogramme müssten dabei „auch dem Ausbau digitaler Strukturen, Prozesse und Ressourcen in Musikschulen zugutekommen“. Die Trägerversammlung des VdM in Hamburg fordert daher von Bund, Ländern und Kommunen „eine bedarfsgerechte, abgestimmte Unterstützung für die digitale Entwicklung von Musikschulen und eine Bereitstellung von Ressourcen dazu in angemessenem Umfang.“

Heker: Die Politik darf es nicht länger zulassen, dass Online-Plattformen mit urheberrechtlich geschützten Inhalten Milliarden verdienen, während die eigentlichen Urheber dieser Leistung leer oder deutlich unter Wert ausgehen

Zum Welttag des geistigen Eigentums am 26. April erklärte Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA: „Kreative Inhalte haben einen Doppelcharakter: Sie sind Kulturgut und zugleich ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Im Internet wird mit den Leistungen von Künstlern und Kreativen sehr viel Geld verdient. Doch leider kommt davon oftmals gar nichts oder nur viel zu wenig bei den Musikschaffenden an. Die Politik darf es nicht länger zulassen, dass Online-Plattformen mit urheberrechtlich geschützten Inhalten Milliarden verdienen, während die eigentlichen Urheber dieser Leistung leer oder deutlich unter Wert ausgehen.“

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